Tipps für Nähanfänger

Tipps für Nähanfänger

Tipps für Nähanfänger – Nähen lernen leicht gemacht

Tipps für Nähanfänger

Nähen liegt voll im Trend. Schöne Dekoartikel, praktische Geschenke oder modische Accessoires aus Stoff selbst herzustellen und nach eigenen Wünschen selbst zu gestalten ist der Wunsch zahlreicher Individualisten. Nach dem Motto „Do it yourself“ (DIY) sind selbstgenähte Produkte immer mehr im Kommen, da diese die Einzigartigkeit sowie den Charakter ihres Besitzers beziehungsweise Erschaffers widerspiegeln. Wollen auch Sie Ihre eigenen Designerstücke selbst entwerfen und erfolgreich in die Tat umsetzen? Haben Sie keine Angst und trauen Sie sich an die Nähmaschine, die nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Wir von Nähmaschinen-Haupt verraten Ihnen ein paar wertvolle Tipps für Nähanfänger und zeigen Ihnen welche Utensilien Sie benötigen sowie welche Stoffe und Schnitte für Ihre ersten Nähprojekte am besten geeignet sind.

Worauf sollte beim Nähmaschinenkauf geachtet werden?

Tipps Nähmaschinenkauf

Wer Nähen lernen will, braucht vor allem eins: eine Nähmaschine. Mit der Hand zu nähen ist zwar möglich, kostet jedoch wesentlich mehr Zeit und Mühe, die Sie besser in Ihre nächsten Projekte investieren können.

Beim Kauf einer Nähmaschine gibt es viele Punkte zu beachten. Vor allem sollten die wichtigsten Sticharten wie Zick-Zack-, Knopfloch- und Geradstich sowie ein Steppstich vorhanden sein. Darüber hinaus sind ein automatischer Nadelstopp, ein Freiarm sowie eine hochwertige Beleuchtung wichtig. Achten Sie zudem auf die Benutzerfreundlichkeit, die sich unter anderem in den Symbolen auf der Maschine oder auf dem Monitor bemerkbar macht. Ebenfalls von Bedeutung ist ein funktionelles Fußpedal mit Zusatzfunktionen, mit denen Sie die Nadelposition oder den Rückwärtsstich einstellen können.

Zusätzlich sollten Sie sich darüber Gedanken machen, ob Ihre Nähmaschine transportfähig sein soll. In diesem Fall ist es wichtig, dass ein belastbarer und robuster Tragegriff angebracht ist. Weitere Kriterien beim Nähmaschinenkauf sind die Garantie (ca. 10 Jahre) sowie das grundlegende Zubehör wie Ersatznadeln, extra Nähfüße, Schraubendreher oder Maschinenöl. Jede Nähmaschine muss letztendlich hin und wieder gewartet werden, wofür Sie garantiert nicht zusätzliches Werkzeug kaufen wollen.

Die Anleitung der Nähmaschine verstehen

Lesen Sie sich im Voraus die Bedienungsanleitung Ihrer Maschine gründlich durch. Diese enthält in der Regel nicht nur Beschreibungen der einzelnen Funktionen und Elemente, sondern geht auch darauf ein, wie Sie zum Beispiel ein Knopfloch nähen oder ein Saumen versäubern. Sollten Sie beim Verstehen der Bedienungsanleitung Hilfe benötigen, lassen Sie sich von einer Freundin die wichtigsten Funktionen sowie die Inbetriebnahme Ihre Maschine erklären. Der Rest kommt im Laufe der Zeit von ganz alleine sowie durch einfaches Probieren.

Wichtige Utensilien zum Nähen

Tipps Nähutensilien

Nicht nur die Nähmaschine ist ein wichtiges Werkzeug zum Nähen. Auch andere Utensilien sind für die erfolgreiche Realisierung Ihrer Nähprojekte unersetzlich. Zum Nähen wichtig sind vor allem:

  • Stecknadeln, zum fest- und abstecken der Stoffe
  • Nähnadeln
  • Nähtrenner, zum Auftrennen von Nähten
  • Schneiderkreide, zum Aufmalen von Schnittmustern
  • Nähmaschinengarn
  • Stoffschere
  • Maßband
  • Geodreieck (hilft beim Einzeichnen von Schnittmustern)
  • Bügeleisen

Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie Ihrer Stoffschere schenken. Eine gebogene Stoffschere verhindert beispielsweise, dass sich die Stofflagen verschieben. Eine einfache Papierschere hingegen ist zu stumpf und kann den jeweiligen Stoff beschädigen. Dementsprechend sollten Sie eine Stoffschere nie zum Schneiden von Papier verwenden, da diese ansonsten stumpf wird.

Welche Projekte eignen sich für Nähanfänger?

Einer der wichtigen Tipps für Nähanfänger ist: Fangen Sie klein an. Einfache Nähprojekte mit unkomplizierten Schnittmustern sowie simplen Stichen sind perfekt, um die Eigenheiten Ihrer Nähmaschine sowie des Nähens generell kennenzulernen. Als geeignete Projekte für Nähanfänger gelten vor allem Kissenbezüge, Tischdecken oder viereckige Beutel. Diese haben in der Regel einen einfachen Schnitt und sind bereits mit nur wenigen Handgriffen erledigt. Darüber hinaus können Sie einen einfachen Geradstich üben.

Diese schnellen Erfolgserlebnisse machen Lust auf mehr und motivieren Sie zu weiteren Nähprojekten. Wenn Sie hingegen gleich mit einem komplizierten Nähprojekt wie einer Bluse oder einem Kleid anfangen, kann es schnell zur Frustration kommen, was dazu führt, dass Sie das Nähen sehr schnell wieder aufgeben.

Den richtigen Stoff für das erste Nähprojekt wählen

Jeder Stoff hat seine Eigenheiten und muss unterschiedlich gehandhabt werden. Für Nähanfänger eignen sich vor allem einfache Baumwollstoffe, die weder ein spezielles Nähfüßchen, noch eine besondere Nähnadel erfordern. Darüber hinaus lassen sich Baumwollstoffe leicht bügeln und bleiben anschließend gut in Form, sodass gegebenenfalls auf Stecknadeln verzichtet werden kann.

Nützliche Hilfsmittel für den erfolgreichen Einstieg

Tipps Nähzubehör

Wollen Sie sich den Einstieg in die Nähwelt erleichtern, können Sie in bestimmtes Nähzubehör investieren. Dieses ist nicht zwangsläufig nötig, vereinfacht die Näharbeit jedoch ungemein und gestaltet diese komfortabler.

Zum Beispiel können Sie sich eine extra Schneidematte und einen Rollschneider besorgen. Mit einem Rollschneider können Sie besonders viereckige Stoffteile schneller und einfacher zuschneiden, was wiederum Zeit und Arbeit spart. Washi-Tape ist ebenfalls ein nützliches Nähutensil, da sich mit diesem besonders leicht Schnittmuster zusammenkleben lassen. Darüber hinaus können Sie es verwenden, um Ihre Nähfüßchen für einen besseren Stofftransport, zum Beispiel beim Vernähen von Wachstuch, abzukleben. Anders als herkömmliches Klebeband lässt sich Washi-Tape einfach entfernen und rollt sich auch nicht von alleine zusammen.

Welches Garn für welchen Stoff verwenden?

Tipps Nähgarne

Das richtige Garn für sein Nähprojekt zu finden, stellt besonders Nähanfänger vor eine große Herausforderung. Dabei ist es gar nicht so schwierig, solange man ein paar wichtige Regeln beachtet.

  1. Nähgarn sollte normalerweise aus dem gleichen Material wie der zu vernähende Stoff sein.
  2. Das Garn sollte nicht stärker sein als die Fasern des Stoffes.

Die gängigsten Materialien für Garne sind Baumwolle und Polyester. Polyestergarn ist im Gegensatz zu Baumwollgarn elastisch sowie reißfest und schrumpft nicht ein beim Waschen. Achten Sie daher darauf, dass Sie Baumwollgarne ausschließlich für unelastische Stoffe wie Baumwolle oder Leinen verwenden.

Learning by doing – Übung macht den Meister

Wie bei jeder Sache im Leben heißt es auch beim Nähen: Übung macht den Meister. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es beim ersten Mal nicht auf Anhieb perfekt funktioniert. Mit der Zeit kommt eine gewisse Routine, mit der Handgriffe ganz von alleine ablaufen und Sie Ihre eigenen Decken, Kissen, Taschen und sogar Kleider mit Bravour in die Tat umsetzen.

Nähkurse können helfen

Tipps Nähkurse

Falls Sie sich unsicher sind und lieber etwas Unterstützung suchen, ist ein Nähkurs genau die richtige Entscheidung. Unter der Aufsicht und mit der Hilfe eines Profis können Sie sichergehen, dass Sie keine Fehler machen. Anschließend können Sie in privater Atmosphäre die im Kurs geübten Handgriffe wiederholen. Darüber hinaus fühlen Sie sich dank der Erfolgserlebnisse im Kurs motiviert neue Stiche und Muster auszuprobieren, wodurch Sie schon bald Ihre zahlreichen kreativen Nähideen ohne Schwierigkeiten verwirklichen können.

Buchen Sie jetzt einen unserer informativen Nähkurse, die etwas ganz Besonderes sowohl für Nähanfänger als auch für fortgeschrittenen Nähkünstler sind. Unsere Nähkurse finden einmal die Woche statt, wo Sie Ihre Fertigkeiten gezielt unter Beweis stellen sowie festigen können. Für weitere Tipps für Nähanfänger können Sie außerdem unsere kostenlose Kunden-Hotline kontaktieren oder unseren Newsletter abonnieren.